der stadtraum
tagsüber ist erlebbar durch gebäude, beziehungen zwischen plätzen,
strassen, höhenlinien und fluchtpunkten für das auge. der kleine
schlossplatz stellt mit seiner gebäudesubstanz ein identitätsmerkmalder
stadt dar. die gebäudestrukturen müssen so beleuchtet werden, dass
ihr charakter bereits in der fernwirkung zur geltung kommt. so beleuchtete,
neugeschaffene plätze, die bei nacht nicht durch beklemmende dunkelheit,
sondern durch eine die sicherheit unterstützende beleuchtung wirken,
stellen eine bereichung des städtischen raumes dar.
immer mehr menschen verlagern ihre beruflichen oder privaten aktivitäten
in die abendstunden. alle menschlichen aktivitäten sind zu 80% auf visuelle
informationen angewiesen. kaum irgendwo sonst, als im zusammenhang mit der
beleuchtung von städtischen bereichen, wird deutlicher, dass wir den
tag künstlich mit licht verlängern müssen.